Post vom Radentscheid

Wir haben das geplante Bürgerbegehren mit einem entscheidenden Schritt auf den Weg gebracht. In dieser Woche schickten wir der Stadtverwaltung sieben konkrete Ziele zu, die Lüneburg auf dem Weg zur Fahrradstadt und zur Verkehrswende erreichen soll. In etwa einem Monat (am 23. März 2021) wird der Verwaltungsausschuss die Forderungen dann prüfen. Hält er sie für rechtlich zulässig, kann direkt im Anschluss das Bürgerbegehren mit dem Sammeln von Unterschriften starten.

Bei den sieben Zielen handelt es sich nicht um allgemein formulierte Verbesserungen für Radfahrer: innen. Vielmehr haben wir detaillierte Maßnahmen und Zeitrahmen für die Umsetzung aufgelistet. Schwerpunkte sind beispielsweise der Ausbau vorhandener und der Bau neuer Radwege, auch an Hauptstraßen. Außerdem geht es um mehr Bürgerbeteiligung. Bei der Erarbeitung der Ziele war die Lüneburger Initiative unter anderem im Austausch mit Radentscheiden, die in Deutschland bereits erfolgreich waren. Wir haben uns hier intensiv beraten lassen. Insofern blicken wir der Entscheidung des Verwaltungsausschusses positiv entgegen.

Sobald das Gremium grünes Licht gegeben hat, setzen wir im Rahmen des Bürgerbegehrens auf das Engagement der Lüneburger:innen. Innerhalb von sechs Monaten müssen mindestens 5.923 Einwohner:innen (zehn Prozent der Wahlberechtigten) die formulierten Ziele mit ihrer Unterschrift unterstützen, um den Weg für den zweiten Schritt – den Bürgerentscheid – zu ebnen. Dann können die Lüneburger:innen über das Thema an der Wahlurne endgültig abstimmen.

Gutes Pflaster – schlechtes Pflaster

Wir lieben Lüneburgs Altstadt mit ihren historischen Häusern und Gassen! Zum Radfahren ist das Altstadtpflaster aber herausfordernd.

Wie das Foto oben am Beispiel der Salzstraße am Wasser verdeutlicht, muss schönes Pflaster kein Speichenkiller sein. Das Pflaster rechts entlang des Lösegrabens hat riesige Fugen und ist ungleichmäßig verlegt. Im Falle dieser Straße sind auch noch große Neigungen der Fahrbahnoberfläche mit Höhenunterschieden von fast 20 cm vorhanden. Diese Straßen sind kaum befahrbar und auch nicht gut begehbar, schon gar nicht mit Gehwagen oder Rollstuhl. Die von links einmündende Straße hingegen besteht aus gesägtem Pflaster, das in der Oberfläche wesentlich glatter und unproblematisch zu begehen und befahren ist.

An vielen Stellen der Lüneburger Innenstadt werden Radelnde vom Holperpflaster durchgeschüttelt und bekommen ihren Einkauf kaum heil nach Hause. Zudem wird Kopfsteinpflaster bei Nässe sehr rutschig – ein Grund, warum es aus den sonstigen Straßen Lüneburgs verschwunden ist. Am Sande hat man die Gehwege glatt verlegt, während im Fahrbahnbereich das grobe Pflaster erhalten wurde – mit der Konsequenz, dass die Fahrräder häufig im Rinnstein fahren.

Wenn es um das Altstadtpflaster in der Innenstadt geht, wird oft mit dem Denkmalschutz argumentiert. Allerdings ist das Pflaster fast 400 Jahre jünger als die schönen Giebelhäuser Lüneburgs und steht unseres Wissens nicht unter Denkmalschutz. Unverständlich, dass man sich zum Beispiel in der 2020 neu gestalteten Bardowicker Straße nicht am glatten Pflaster der Rosenstraße orientiert hat, das gute Fahreigenschaften hat. Wenn man alle Belange miteinander abwägt, so sollten Sicherheit und Komfort für diejenigen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, berücksichtigt werden! Schön sehen historische Straßen auch mit gesägtem Pflaster aus. Wenigstens brauchen wir glatte und ausreichend breite Fahr- und Gehspuren am Rande des alten Pflasters, damit sich Rad- und Fußverkehr nicht in die Quere kommen.

Die mobile Stadt

Am Donnerstag (25.2.) zeigte das Zukunftsstadt-Magazin die Sendung „Die mobile Stadt“ – ein spannender Beitrag zum Thema Radverkehr in Lüneburg mit Gästen, die viele gute Ideen haben.

Prof. Dr. Stephan Rammler, Mobilitäts- und Zukunftsforscher …

… glaubt wie wir an die Fahrradstadt Lüneburg und setzt dabei auf starke Bürger:innenbeteiligung: „…ich denke, dass Lüneburg eine Fahrradstadt ist. Es geht darum die Fahrradinfrastruktur relativ schnell auszubauen, noch weiter zu verbessern…“ Die Bürger:innen seien die Experten, was die Mobilitätsanforderungen in der Stadt angehen. Sie müssten unbedingt beteiligt werden, denn die Politik habe harte Entscheidungen in der Verkehrspolitik zu fällen – und das schnell, wegen des Klimawandels. Es sei also enorm wichtig, Zukunftsvisionen für Lüneburg zu beschreiben und den gemeinschaftlichen Weg dorthin zu klären.

Zudem betonte er, dass das Fahrrad auch ein Verkehrsmittel für die Mitteldistanz sei, also Fahrradautobahnen (gemeint sind wohl Radschnellwege) für regionale Verbindungen gebaut werden sollten, die zumindest mit dem E-Bike befahren werden können. Auch das Telependeln (Ersatz des realen Verkehrs durch digitale Kommunikation) für ländliche Regionen wie Lüneburg hält er für sehr interessant. Dazu müsse die digitale Infrastruktur ausgebaut werden. Sein Schlussfazit: Die kommunale Ebene ist entscheidend für die Verkehrswende. Sie kann durch den direkten Kontakt zu den Bürger:innen und durch die Kenntnis der individuellen Rahmenbedingungen einer Stadt diese am besten gestalten.

Sebastian Heilmann (Koordinator des Projekts „Zukunftsstadt Lüneburg“) …

… stimmt Prof.Dr. Rammler darin zu, dass Lüneburg sich als Fahrradstadt eignet. Als aktuelle Beispiele nannte er den Umbau der Uelzener Straße (Rückbau der Stellplätze, breitere Radwege) und die gerade beschlossene Vergabe des Fahrradverleihradsystems Stadtrad mit 200 Leihrädern und 20 Elektrolastenräder zu günstigen Leihgebühren. Außerdem kündigt er einen besonderen Service von Laralü und Heidlöper ab 8.März an: Sie liefern die Waren aus der Lüneburger Innenstadt innerhalb eines Tages an Kund:innen: [email protected] Telefon: 04131 2270 100.

Kristin Jordan, Besitzerin des Cafés Avenir

… ist auf ein Lastenrad-Liefersystem umgestiegen. Im Lastenrad sieht sie viele Chancen, Lüneburgs Radinfrastruktur sieht sie

„noch viel Luft nach oben“, und berichtet „…, dass die Kronkorken von den Bierflaschen abgeflogen sind, weil die Radwege so kaputt sind, so dass man dort vielleicht mit dem Mountainbike noch gut rüberkommt, aber nicht mit dem Lastenrad…“

Klimaentscheid und Radentscheid hält sie für wichtige Initiativen zur Erreichung einer fahrradfreundlichen Stadt, „…denn es gibt noch viele gefährliche Stellen in Lüneburg, wo man als Fahrradfahrer:in von Autos verdrängt wird …“

Die Sendung stellt dann in einem kurzen Beitrag das Experiment Lastenrad im konkreten Alltag vor. Der Kontakt zu Kunden kann durch den Lastenrad-Service viel intensiver sein, ist also ein echter Vorteil.

Sascha Terörde, Leiter des Zukunfts- und Strategiebüro Bocholt, …

… erklärt, warum Bocholt wiederholt fahrradfreundlichste Stadt geworden ist: „… das Fahrrad wird immer mitgedacht.“ Das gilt z.B. für das gerade entwickelte Mobilitätskonzept. Wenn z.B. wie in Lüneburg ein Konzept für Lastenräder initiiert wird, müsse auch daran gedacht werden, dass „die Radwege entsprechend breit sind“. Das wäre auch notwendig, weil Fahrräder und E-Bikes mit erheblich unterschiedlichen Geschwindigkeiten fahren, die ein Überholen notwendig machen. Herr Teröde berichtet sogar von einem großen Ausbau eines Fahrradrings in der Stadt.

Der Radentscheid Lüneburg unterstützt das tolle Realexperiment „Das Rad bringt’s“. Gerade in Zeiten, wo der Einzelhandel durch Corona-Pandemie und den Online-Handel gefährdet ist, braucht es neue Ideen für die Zukunft der Innenstadt. Die Sendung hat gezeigt, dass es viele tolle Ideen und Konzepte für eine fahrradfreundliche Stadt gibt. Damit die Fahrradstadt Lüneburg aber Wirklichkeit wird, müssen die Forderungen des Radentscheids Lüneburg umgesetzt werden. Denn eine gute Infrastruktur ist Voraussetzung dafür, dass beispielsweise der Warenverkehr mit dem Lastenrad funktioniert.

Die Sendung kann hier angesehen werden: 

Klimafasten-Aktion am 6. März um 15.30 Uhr

Mitglieder des Radentscheid beteiligen sich an der Fastenaktion für Klimaschutz und Klimagerechtigkeit des Evangelischen Kirchenkreises Lüneburg. Am 6. März um 15.30 Uhr heißt es: Eine Woche Zeit für  Fahrrad-Mobilität

Radfahren ist klimafreundlich! Wir laden ein zu einer virtuellen Radtour, um sowohl positive Beispiele  zukunftsfähiger Fahrradstädte, als auch die Lüneburger Realität zu betrachten und darüber ins Gespräch zu kommen. Wir erläutern, welche Ziele der Radentscheid Lüneburg verfolgt und wie wir vorgehen wollen. Außerdem berichten wir von einem Familienleben ohne PKW.

Zugang zur Online-Veranstaltung:
https://us02web.zoom.us/j/82262115120

Es geht auch anders: Fahrradstadt Groningen

„Menschen mit einer neuen Idee gelten so lange als Spinner, bis sich die Sache durchgesetzt hat.“
Mark Twain

Menschen, die sich für eine Stärkung umweltfreundlicher Verkehrsmittel wie des Fahrrads engagieren, werden oft als weltfremd oder als „Ideologen“ dargestellt. Für viele von uns ist alles, was wir ein Leben lang für selbstverständlich und alternativlos halten, anscheinend auch unveränderbar.

Neue Ideen wirken unvorstellbar, befremdlich und manchmal auch bedrohlich. So ist zum Beispiel der Einzelhandel überzeugt, dass eine autofreie Innenstadt oder der Rückbau von Autostellplätzen sein sicherer Untergang ist.

Wie gut, dass einige mutige Kommunen den Aufbruch ins Unbekannte gewagt haben und dieses Mantra eindrucksvoll widerlegen – denn genau das Gegenteil passiert. Menschen nutzen gern die autofreien Räume für Begegnung, Entspannung, Erholung und genießen die Ruhe. Denn diese Räume garantieren Aufenthaltsqualität – und längere Aufenthaltszeiten erhöhen den Umsatz!

Groningen zeigt, wie es geht:

Ziele sind formuliert – Bürgerbegehren wird geprüft

Unsere Ziele und konkret geforderten Maßnahmen sind nun formuliert und werden derzeit von der Verwaltung der Hansestadt auf Zulässigkeit geprüft. Ein paar Details müssen wir vielleicht noch anpassen, daher verraten wir hier erstmal nur die Überschriften:
  • Sichere Radwege an Hauptstraßen ausbauen
  • Kreuzungen sicher und komfortabel umbauen
  • Durchgängiges Routennetz planen und ausbauen
  • Radwege einheitlich und komfortabel gestalten
  • Fahrradstraßen und Fahrradzonen einrichten
  • Fahrradabstellanlagen bedarfsgerecht ausbauen
  • Bürger:innen informieren und beteiligen
Am 23. März 2021 soll unser Bürgerbegehren vom Verwaltungsausschuss der Hansestadt bestätigt werden, anschließend beginnt die Unterschriftensammlung. Dann kannst Du die Unterschriftenlisten auf unserer Webseite zum Ausdrucken, Unterschreiben und Sammeln in Deinem Umfeld finden. Außerdem wird sie an vielen Stellen der Stadt zur Unterschrift ausliegen. Unterschreiben dürfen alle Wahlberechtigten ab 16, die seit mindestens drei Monaten ihren Erstwohnsitz in Lüneburg haben. Abgeben kannst Du die vollständig, korrekt und lesbar ausgefüllten Listen bei den Sammelstellen, den Radentscheid-Briefkästen oder per Brief an die auf der Liste angegebene Adresse. Eingescannte oder digital versendete Listen sind leider nicht gültig. Wir freuen uns jetzt schon auf Deine Unterstützung!

Wie sehen gute Radwege aus?

Bei der Ausarbeitung unserer Radverkehrsziele berufen wir uns immer wieder auf den aktuellen Stand der Technik. Gemeint sind damit die „Empfehlungen für Radverkehrsanlagen“ (ERA) in ihrer aktuellen Fassung, die von der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) veröffentlicht werden. Derzeit gilt die Fassung von 2010 aber die neue Fassung ERA 2022 steht schon in den Startlöchern.

Aus den ERA 2010 gehen die folgenden unterschiedlichen Radverkehrsführungsformen hervor. Je Ausführungsform und Verkehrssituation geben die ERA unterschiedliche Regel- und Mindestbreiten sowie Sicherheitsstreifen vor. Es wird eine einheitliche Ausführung und Markierung empfohlen.

Wie sieht es in Lüneburg aus?

Von diesen Empfehlungen sind wir in Lüneburg meilenweit entfernt. Der Regelfall ist der sogenannte Hochbordradweg (im Sinne 3.), der auf dem Niveau des Fußweges geführt wird. Die Breite beträgt häufig nur 1,00m oder weniger. An Grundstücksauffahrten und Kreuzungen ist der Radweg abgesenkt, hat aber immer noch eine harte Bordsteinkante, so dass die Fahrt auf dem Radweg ein holperiges Auf und Ab ist. Hinzu kommt der schlechte Pflegezustand. Engstellen, Schlaglöcher, Wurzelhuckel, Pfosten und Barrieren sowie häufig wechselnde Bodenbeläge machen das Fahren zur Belastungsprobe.

Die Schutzstreifen, getrennt durch eine gestrichelte Linie oder Radstreifen, getrennt durch eine durchgezogene Line, werden auf der Fahrbahn geführt. Ok, keine Berg- und Talfahrt mehr. Aber, die Streifen werden häufig von den Kraftfahrzeugen mitgenutzt. Bei den Schutzstreifen ist das sogar zulässig. Oder sie werden zugeparkt. Gerade schwächere Radfahren fühlen sich hier nicht sicher. Hinzu kommt hier ein steter Wechsel vom Hochbordradweg auf die Straße und zurück. Oder der Schutzstreifen verliert sich im nichts.

Wie könnte der gute Radweg aussehen? 

Kurz gesagt: Breit, komfortabel und getrennt vom Kraftverkehr. Das Schlagwort heißt „Protected Bike Lane“ oder „Geschützte Fahrradstreifen“ (Foto oben: Changing Cities e.V.). In Braunschweig nennt man das Radweg 2.0.

Der ADFC erklärt das Prinzip so:

„Man nimmt dem Autoverkehr eine Spur weg – und legt darauf einen mindestens zwei Meter breiten, geschützten Radfahrstreifen an. Durch eine aufgemalte Pufferzone von mindestens 85 Zentimetern und eine schnell aufzubringende bauliche Barriere (Poller, Blumenkübel, Betonelemente o.ä.) schützt man die neue Radspur vor dem Überfahren und Zuparken durch den Autoverkehr. Vom Fußweg sind PBL meist durch die Bordsteinkante getrennt.“

Quelle: Pressemitteilung 022/18 vom 28.09.2018

Wie lassen sich gute Radwege in Lüneburg umsetzen?

Um solche Radwege in Lüneburg umsetzen zu können, kommt man an vielen möglichen Stelle nicht darum herum, für den Kraftverkehr Einbahnstraßen einzurichten oder Parkstreifen zu entfernen. Nur so gewinnt man den notwendigen Platz für die geschützten Radwege.

Wenn es verkehrlich doch notwendig ist, den Radweg getrennt von der Straße zu führen sollten die Anforderungen der ERA umgesetzt werden. Der Radweg sollte mindestens 2,00m breit sein, besser noch 2,30m, um auch mehrspurigen Fahrrädern genügend Platz zu bieten und ein Überholen zu ermöglichen. Die Absenkungen für Grundstücksauffahrten liegen im 50cm breiten Sicherheitsstreifen, so dass der Radweg auf gleichem Niveau geführt werden kann. Die Absenkungen an Kreuzungen erfolgen sanfter und werden ohne Bordstein gesetzt. Der Radweg besteht aus einem komfortablen und einheitlichen Belag und ist gut für alle Verkehrsteilnehmer markiert.

Ein „Weiter so“ kann es für Lüneburg nicht geben.

Die Radwege sind in einem schlechten Zustand. Sie sind zu schmal, voller Schlaglöcher und Barrieren oder enden im Nichts. Die Fahrbahnbelege wechseln häufig, es gibt Flickschusterei ohne Ende. Von einem einheitlichen Netz oder auch nur einem Konzept kann kaum die Rede sein.

Rekordsumme für Radwege – Chance nutzen!

Das Bundesverkehrsministerium fördert aktuell mit einer Rekordsumme den Bau von neuen Radwegen. Insgesamt können die Kommunen im Rahmen des Sonderprogramms „Stadt und Land“ auf 660 Millionen Euro zurückgreifen. Das Programm nennt viele konkrete Punkte und Ziele, die auch der Radentscheid Lüneburg fordert. So steht in dem Papier, dass die Kommunen mehr Raum für sichere Radwege schaffen sollen, zum Beispiel durch geschützte Radfahrstreifen und Fahrradstraßen. Das Geld aus Berlin kann unsere Stadt beim Thema Fahrradfreundlichkeit deutlich voranbringen. Diese Chance muss unbedingt genutzt werden!

Neben diesem Programm gibt es viele weitere bundes- und landesweite Förderprojekte zum Thema Radverkehr, auf welche die Kommunen zusätzlich zurückgreifen können. Sie haben unterschiedliche Schwerpunkte – zum Beispiel geht es um alternative City-Logistik durch Lastenradlieferungen, Mobilitätsstationen, Abstellanlagen oder auch die Grüne Welle für Radfahrende. Lüneburg kann viele Mittel zur Stärkung des Radverkehrs einwerben und damit für klimafreundliche Mobilität und eine bessere Lebensqualität in unserer Stadt sorgen. Und das, ohne den eigenen Haushalt zu sehr zu belasten.

Wenn der Radentscheid in Lüneburg – mit Deiner Unterstützung –  Erfolg hat, sollte die Umsetzung der Ziele also an Finanzen nicht scheitern!

Mitmachaktion: Wo drückt die Speiche?

Alle, die mit dem Rad in Lüneburg unterwegs sind, können ein Lied davon singen: unser Radverkehrsnetz gleicht einem Schweizer Käse, die Wegeführung provoziert gefährliche Situationen und unsere Räder werden durch die löchrigen und holprigen Oberflächen arg strapaziert.

Mach mit!

Fotografiere die Stellen, die Dich ärgern und die Dir Sorgen bereiten und sende sie uns:
[email protected]

Wir sammeln die Bilder und erstellen eine große Fotostrecke, die wir veröffentlichen werden. Damit wollen wir die katastrophale Radverkehrssituation eindrucksvoll sichtbar machen.

Alle Einsendungen bis heute

Inhalts-Ende

Es existieren keine weiteren Seiten